Category Archives: Musik

Dillon kommt!

Nicht Dylan! Domi­ni­que Dil­lon de Bying­ton Mit ihrem aktu­el­len Album tourt Dil­lon, wie sie sich lie­ber nennt, zur Zeit durch die deut­schen Metro­po­len. Gebo­ren in Bra­si­lien, mit vier Jah­ren nach Köln gezo­gen, ihr Abitur gemacht und ein­fach 2007 ans elter­li­che Kla­vier gesetzt, das Ganze gefilmt und auf youtube gestellt.
Auf die Frage von laut.de, als was sie sich vor­ran­gig ver­steht, ant­wor­tet sie:

Ich ver­stehe mich als das 19-jährige Mäd­chen, das ich bin. Wenn ich schreien muss, schreie ich. Wenn ich sin­gen muss, singe ich. Wenn ich wei­nen muss, weine ich.

Quelle:laut.de Inter­view

Inzwi­schen sind vier Jahre ver­gan­gen, Dil­lon ist nach Ber­lin gezo­gen, hat auf Fes­ti­vals gespielt, und hat end­lich das Bedürf­nis, ein gan­zes Album her­aus zu brin­gen. “This Silence Kills” heisst es. Im Inter­view mit der Vogue erklärt sie:

Grund­sätz­lich finde ich Stille groß­ar­tig. Vor­aus­ge­setzt, dass man sich nicht gerade ein­sam fühlt. Aber wenn Stille und Ein­sam­keit zusam­men­kom­men, kann das töd­lich sein. Und das Song­schrei­ben war mein Ausweg.

Quelle:Vogue Inter­view

Ihre Stimme zwi­schen Björk und Tori Amos, die Musik zwi­schen Piano und Elek­tro­nic mit Anlei­hen aus Hip­Hop und Chan­son. Das geht. Sogar gut.
Dil­lon ist am 6. Dezem­ber in Ham­burg in der Prin­zen­bar.
Voll­stän­dige Tour Über­sicht:hier

Zum Hören und Sehen:

[Update]: Das Kon­zert in der Prin­zen­bar war sehr schön, doch lei­der viel zu kurz (45 min).
Sie hatte einen Key­boar­der dabei, der aus dem Moog schöne tiefe Bässe raus­holte. Ich fand es eine gelun­gene Mischung aus Drum & Bass, Dance und House mit einem Schuss EBM. Aus ihrer Stimme habe ich auch noch einen Hauch Sioux­sie oder Kate Bush her­aus­ge­hört. Schön, dass wir “Tip Tap­ping” mit­sin­gen durf­ten ;-) Als sie zur Zugabe noch mal auf die Bühne geklatscht wurde, sagte sie fast schüch­tern “Ich weiss gar nicht, was ich jetz spie­len soll!”. Dil­lon – spiel ein­fach drauf los, das mögen wir!
(Vie­len Dank an den Spen­der der Ein­tritts­karte. Ich habe mich rie­sig gefreut.)

Kennt ihr Cäthe?

Seit ich am Sams­tag bei “Inas Nacht” die Sän­ge­rin Catha­rina Sie­land mit ihrer Band “CÄTHE” gese­hen hab, bin ich ver­liebt. Ver­liebt in die Texte, ver­liebt in die Stimme, ver­liebt in Cäthe. Das war aber auch ein Hammer-Auftritt!

Wer ist denn nun diese Cäthe? 1982 in Staß­furt gebo­ren, 1989 nach Aalen aus­ge­reist, mit zwölf die erste Gitarre und mit vier­zehn ihr ers­tes Kon­zert. Schließ­lich absol­vierte sie in Ham­burg an der Hoch­schule einen mehr­wö­chi­gen Pop­kurs. 2005 grün­det sie ihre Band und jetzt ist ihr ers­tes Album erhschie­nen: Ich muss gar nichts

Ter­mine für 2012: 2012

[Update]: Cäthe kommt am 14. Mai im Rah­men der “Ham­burg Sounds” in die “Flie­gen­den Bau­ten”. An die­sem Abend ist auch ein Video Livestream unter die­ser Adresse zu sehen:
http://www.ndr.de/unterhaltung/musik_konzerte/hamburg_sounds/index.html

Biophilia – die neue Björk?

http://en.wikipedia.org/wiki/Bj%C3%B6rk

Soeben bie­tet ama­zon die neue Björk zum Down­load an. Da ich gro­ßer Björk Fan bin, hab ich das gleich mal getan und mir das Album, das es ab 7. Okto­ber im Han­del gibt, ange­hört.
Mein ers­ter Ein­druck: expe­ri­men­tell, elek­tro­nisch, mini­ma­lis­tisch, zu sehr zum Trip-Hop ten­die­rend. Vor­wie­gende Instru­mente sind Kir­chen­or­gel und Harfe. An die alte, bekannte Björk mit ihrer beein­dru­cken­den Stimme kom­men die Titel “Moon”, “Cosmo­g­ony” und “Virus” heran. Nach dem ers­ten Hören bin ich unent­schlos­sen.
Meine aller­liebs­ten Songs von Björk sind “Pagan Poe­try”, “Isobel” und “Venus as a Boy”. Auf den bis­he­ri­gen Stu­dio Alben gefal­len mir: auf “Debut” 6 Songs, auf “Post” 7, auf “Homo­ge­nic” 6, auf “Ves­per­tine” 9, auf “Medulla” 1, auf “Volta” nur 3. Wie­viele es auf die­sem Album wer­den, da muss ich wohl noch ein paar mal reinhören…

1. Moon 5:45
2. Thun­der­bolt 5:15
3. Crystal­line 5:08
4. Cosmo­g­ony 5:00
5. Dark Mat­ter 3:22
6. Hol­low 5:49
7. Virus 5:26
8. Sacri­fice 4:01
9. Mutual Core 5:06
10. Sol­stice 4:41

Ich hätte mir gewünscht, sie macht mal wie­der ein Album mit ech­ten Instru­men­ten und Chor­ge­sang. Ves­per­tine gefällt mir bis jetzt am besten.

Zu dem neuen Album “Bio­phi­lia” kom­men diverse iPad Apps, mit denen man jeden ein­zel­nen Song beein­flus­sen und neu zusam­men set­zen kann. Lei­der nur für den ange­bis­se­nen Apfel. Hat Björk noch nichts von Android gehört?

Wie das Ganze funk­tio­nie­ren soll, ist in die­sem Video zu sehen:

Wei­tere Bei­spiele: Sound­rop App

Ich – Liebe Minou!

Liebe Minou, die Keks-Konzertistin, wurde 1988 auf der Insel Föhr als Toch­ter eines Gha­na­esen und einer Deut­schen gebo­ren. Sie schreibt Gedichte, singt für ihr Leben gern und wurde zwei mal als “die schönste Stimme Quick­borns” aus­ge­zeich­net.
In Ham­burg begeg­net sie ihrem jet­zi­gen För­de­rer Achille Fon­kam, mit dem sie ihr ers­tes Album “ICH” mit Unter­stüt­zung von Bea­trice Res­zat auf­nimmt.
Als Geheim­tipp wer­den ihre “Keks­kon­zerte” gelobt, die sie mal im Foto­au­to­ma­ten, mal aus einem Bus her­aus oder in einer Erd­beere gibt. Dabei ver­teilt sie ihre selbst­ge­ba­cke­nen “Glücks­kekse”.
Ihre Stimme hat so etwas Hin­reis­sen­des, ihre Texte so etwas Leich­tes, Ver­träum­tes. Ihre Art ist es, die Welt zu umarmen.

Aber lass sie doch sel­ber erzählen:

Wenn ihr einen Ter­min ergat­tern könnt – geht hin!

P.S. 19.10.2011 (TV) ZDF Morgenmagazin