Category Archives: Allgemein

Alstereisvergnügen 2012

IMAG0123-ausschnitt01

Jetzt ist es offi­zi­ell: Das “Als­te­reis­ver­gnü­gen” fin­det die­ses Jahr statt. Und zwar am

  • FR. 10. Februar 12 – 18 Uhr
  • SA. 11. Februar 10 – 18 Uhr
  • SO. 12. Februar 10 – 18 Uhr
  • Schon 1733 gab es auf der Als­ter ein Pfer­de­schlit­ten Karus­sell und im Win­ter 1929 gab es geschmückte Buden, die Grog, Met und Bier anbo­ten.
    Als­te­reis­ver­gnü­gen fan­den zuletzt 1979, 1985, 1986, 1991, 1996 und 1997 statt. Das Betre­ten der Als­ter wird erst geneh­migt, wenn das Kern­eis (bla­sen­frei und ohne Schich­ten) 20 cm beträgt. Die heu­tige Mes­sung ergab eine Dicke von 15 – 22 cm. Eis­mes­sung
    Es wer­den rund um die Als­ter Buden auf­ge­baut:
    10 Buden an der Ken­ne­dy­brü­cke
    10 Buden am Schwa­ne­wik
    15 Buden im Als­ter­vor­land zwi­schen Sophien­ter­as­sen und Krug­kop­pel­brü­cke und
    25 Buden zwi­schen Milch­straße und Alte Rabenstraße

    [Update] Am 15. Februar ent­schei­det die Behörde für Stadt­ent­wick­lung und Umwelt (BSU) ob es am kom­men­den Wochen­ende eine Fort­set­zung des Als­te­reis­ver­gnü­gens geben wird.
    Anhand der Wet­ter­da­ten (Plus­grade) und der Vor­her­sage eher nicht :-) – Es taut.

    Endlich STEVIA als Lebensmittel anerkannt

    Stevia Pflanze

    Amts­blatt L 295/205 der Euro­päi­schen Union ver­mel­det das, was seit 1997 als Antrag zur Zulas­sung von Stevia als Lebens­mit­tel und dar­über hin­aus seit mehr als 500 Jah­ren von der Bevöl­ke­rung in Para­guay und Bra­si­lien als natür­li­cher Süß­stoff ein­ge­setzt wird, näm­lich die Erlaub­nis des in Ver­kehr brin­gens von Stevia und der Ver­wen­dung in Lebensmitteln.

    Amts­blatt L 295 EU

    Warum ist das so bedeutend?

    Stevia ist eine in Süd­ame­rika vor­kom­mende Pflanze, die getrock­net oder als Aus­zug zum Süßen ver­wen­det wird.
    Stevia ist 300 mal süßer als her­kömm­li­cher Zucker.
    Stevia-Süßstoff ent­hält nur 0,2 Kilo­ka­lo­rien pro Gramm. im Ver­gleich zu her­kömm­li­chem Zucker, der mit rund vier Kilo­ka­lo­rien pro Gramm 20-mal mehr Kalo­rien ent­hält.
    Stevia ent­hält kei­nen Zucker, ist also nicht schäd­lich für die Zähne.
    Stevia beein­flusst nicht den Blut­zu­cker­spie­gel – ist also für Dia­be­ti­ker ideal.
    Stevia kann erhöh­ten Blut­druck senken.

    Warum ist Stevia erst jetzt in der EU zugelassen?

    Man machte sich Sor­gen um die Gesund­heit, da Stevia bis­her nicht aus­rei­chend auf toxi­ko­lo­gi­sche und erb­schä­di­gende Fol­gen hin unter­sucht wurde. Dabei wird Stevia in Süd­ame­rika, Japan und den USA seit vie­len Jah­ren ein­ge­setzt. Es erhält die Zulas­sung als Süß­stoff in Japan in den 1970er Jah­ren, 2008 in der Schweiz, Aus­tra­lien und Neu­see­land, 2009 in Frank­reich.
    Am 12. Novem­ber 2011 wurde schließ­lich die Zulas­sung zur Ver­wen­dung in meh­re­ren Lebens­mit­tel­ka­te­go­rien mit Wir­kung zum 2. Dezem­ber unter der Bezeich­nung E 960 verkündet.

    Die Geträn­ke­in­dus­trie wie z.B Coca.Cola, die Milch­pro­dukte­in­dus­trie wie z.B. Nestle und Danone, aber auch die Agrar­in­dus­trie haben auf die­sen Tag gewar­tet. In den USA und Frank­reich gibt es schon mit Stevia gesüßte Getränke, in der Schweiz Ener­giedrinks und sogar in Bay­ern durfte eine Mol­ke­rei ihren Bio Joghurt mit Stevia süßen.

    Kein Patent auf Stevia – oder doch?

    Zum Glück ist Stevia eine Pflanze und es gibt Gott sei Dank noch kein Patent auf Pflan­zen. Aber die Metho­den, mit denen bestimmte Wirk­stoffe aus der Pflanze extra­hiert wer­den, sind patent­fä­hig. Aus der Pflanze las­sen sich sowohl Ste­vio­sid als auch Rebiana her­stel­len.
    Wir wer­den wohl in Zukunft immer mehr Arti­kel mit dem Auf­druck “Mit Stevia gesüßt” kau­fen kön­nen.
    Ganz ohne Ein­schrän­kung hat die EU-Kommission den Süß­stoff aller­dings nicht zuge­las­sen. Zunächst dür­fen mit dem Lebens­mit­tel­zu­satz­stoff, wie es offi­zi­ell heißt, nur Getränke, Müsli, Joghurts, Mar­me­la­den, Scho­ko­lade und andere Süßig­kei­ten gesüßt werden.

    Quel­len:
    Han­dels­blatt
    Free­st­evia
    Wiki: Stevia
    Zen­trum der Gesundheit

    Zur Zeit ist mir bekannt, dass es eine Fritz Cola mit Stevia gesüßt gibt.
    Auf der Her­stel­ler­seite www.fritz-kola.de ist fol­gende Zusam­men­set­zung aufgeführt:

    Zuta­ten: Was­ser, Zucker, Koh­len­säure, Farb­stoff Ammonsulfit-Zuckerkulör, Säue­rungs­mit­tel Phos­phor­säure, Kof­fein, Süß­stoff Steviol-Glykoside, natür­li­ches Aroma
    Nährwert- und Brenn­wert­an­ga­ben je 100ml: Brenn­wert 86kJ (20kcal) / Eiweiß 0g / Koh­len­hy­drate 5,0g; davon Zucker 5,0g / Fett 0g; davon gesät­tigte Fett­säure 0g / Bal­last­stoffe 0g / Natrium 0,001g

    Kleiderspenden vernichten Textilindustrie

    Kleidercontainer_blau_ausschnitt

    “Sie (die Klei­der­spen­der) rech­nen nicht damit, dass ihre Spende uns in eine wirt­schaft­li­che Kata­stro­phe gestürzt hat.”
    “Unsere Indus­trie (in Tan­sa­nia) hat keine Chance, ver­gleich­bare Ware zu einem so nied­ri­gen Preis her­zu­stel­len.”
    “Die meis­ten kön­nen sich nur die bil­ligste Jeans leis­ten, gebrauchte Mar­ken­ware ist zu teuer.”

    Das sind Aus­sa­gen aus der am 4. Novem­ber aus­ge­strahl­ten NDR Repor­tage “Die Alt­klei­der­lüge”. Wer glaubt, dass seine Spende hilfs­be­dür­tige in Afrika erreicht, ist einer gigan­ti­schen Wert­schöp­fungs­kette auf der einen und einem wirt­schaft­li­chem Ver­nich­tungs­pro­zeß auf der ande­ren Seite zum Opfer gefal­len.
    Deut­sches Rotes Kreuz, Mal­te­ser, Dia­ko­nie und Cari­tas geben ihren Namen gegen Bares dem größ­ten Tex­til­re­cy­cling Unter­neh­men Euro­pas.
    Auf ihrer Web­seite SOEX heisst es:

    Mit dem Head­quar­ter in Bad Oldes­loe bei Ham­burg, Stand­or­ten in 14 Län­dern und 2.500 Mit­ar­bei­tern lie­fert SOEX einen nach­weis­ba­ren Bei­trag zu Res­sour­cen­scho­nung und Umweltschutz.

    Herr Pailak Mzi­kian von Soex spricht im Film­bei­trag aus, was es in Wirk­lich­keit ist: “Es wird nicht als Spende nach Afrika gehen. Das wäre ökono­misch und ökolo­gisch unsin­nig.” Nur ca 40 % der Ware geht in die Kata­stro­phen­ge­biete. Gesam­melt wird kom­mer­zi­ell bei­spiels­weise vor Super­märk­ten von der Firma RETEXTIL und im cari­ta­ti­ven Bereich von der Firma EFIBA. In der euro­pa­weit größ­ten Sor­tier­an­lage bei Bit­ter­feld kom­men täg­lich 400 t Alt­klei­der an.

    Im erwähn­ten Film­bei­trag heisst es wei­ter: In Tan­sa­nia kom­men pro Monat 20 000 t Alt­klei­der über­wie­gend aus Deutsch­land und den USA an. Ein durch­schnitt­li­cher Tan­sa­nier hat ca. 1 € pro Tag zur Ver­fü­gung (Brut­to­in­lands­pro­dukt pro Ein­woh­ner pro Jahr: 415 US $). Die dort “Mit­umba” genannte Alt­klei­der­ware bedroht auch die Tex­til­in­dus­trie in Uganda und Sam­bia.
    Die Auto­ren des Films bekla­gen nicht nur das Ver­schwin­den der Tex­til­in­dus­trie und die damit ver­bun­dene Arbeits­lo­sig­keit und Abhän­gig­keit, son­dern das taten­lose Zuschauen der cari­ta­ti­ven Ver­bände mit der Begrün­dung, das alles sei ja legal und durch die Umwand­lung von Sach­spen­den in Geld­spen­den und die Ver­wen­dung die­ser für cari­ta­tive Zwe­cke mora­lisch einwandfrei.

    Michael Höft/Christian Jentzsch: Dass ein Teil der gebrauch­ten Klei­der von Ver­wer­tungs­fir­men ins Aus­land wei­ter­ver­kauft wird, ist schon seit gerau­mer Zeit ein offe­nes Geheim­nis. Was uns erstaunt hat, waren die Dimen­sio­nen des Geschäf­tes. Und was uns wirk­lich erschro­cken hat, waren die desas­trö­sen wirt­schaft­li­chen Aus­wir­kun­gen, die der Han­del mit den Alt­klei­dern zum Bei­spiel in Tan­sa­nia hat. Mit eige­nen Augen zu sehen, wie sich eine gut gemeinte Spende ins Gegen­teil ver­kehrt, in den Raub der Exis­tenz­grund­la­gen der Ärms­ten der Armen, wirft denn doch ein ganz ande­res Licht auf die Pra­xis der Wohlfahrtsverbände.

    Quelle: Die Alt­klei­der Lüge
    Eine Stel­lung­nahme des Deut­schen Roten Kreu­zes kann man hier lesen: DRK Stel­lung­nahme

    urban knitting

    Foto: Loggie-log

    Urban was??? Das hab ich mich auch gefragt, als ich davon hörte. Was ist das denn? Ein­fach gesagt ist “urban knit­ting” das Ver­schö­nern von öffent­li­chem Raum mit­tels Selbst­ge­strick­tem, um damit eine Aus­sage zu ver­bin­den.
    Die Texa­ne­rin Magda Sayeg und ihr Strick-Kollektiv Knit­taP­lease gel­ten als Erfin­der des Urban Knit­tings. Schon 2005 schmück­ten sie Tele­fon­zel­len mit Strick­mus­tern, um dem tris­ten öffent­li­chen Raum etwas Wärme zurück­zu­ge­ben.
    Damit man sich was dar­un­ter vor­stel­len kann, hab ich mal ein paar Bei­spiele gesammelt:

    Wei­ter­füh­rende Links:
    Kunst oder Unfug?

    deco­ra­ting the city

    auch in Bremen

    Wenn jemand Bei­spiele aus Ham­burg hat: immer her damit!

    Früher war mehr Lametta!

    Foto: Julian Nitzsche

    Was sich die Leute heut­zu­tage alles an den Weih­nachts­baum hän­gen! Okay, dass in USA Gur­ken am Christ­baum hän­gen, ist wohl bekannt. [Wiki Weih­nachts­gurke]

    Hier sind wei­tere “Köstlichkeiten”

    So’n Blog ist auch nur ‘n Mensch!

    wordpress_blog

    Mann, mann, mann. Bis so ein Blog läuft, muss man sich zich Pass­wör­ter und Log­in­na­men mer­ken, Kon­fi­gu­ra­ti­ons­ein­stel­lun­gen machen, run­ter­la­den, hoch­la­den, anpas­sen und am Ende gefällt mir das Theme wie­der nicht.
    Aber “Word­Press” ist schon ein schö­nes Spielzeug.

    Aber es ist erst mal ein Anfang!

    Helmut sagt “hallo”

    Nun geht’s los!

    Ab hier beginnt mein neuer Blog. Täg­lich nicht All­täg­li­ches zu schrei­ben ist nicht leicht. Ab und zu was Lus­ti­ges zu schrei­ben und mit Fotos zu gar­nie­ren könnte gelin­gen. Schaun mer mal.

    Hel­mut Har­nisch, Hamburg