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Jetzt ist es offiziell: Das “Alstereisvergnügen” findet dieses Jahr statt. Und zwar am
Schon 1733 gab es auf der Alster ein Pferdeschlitten Karussell und im Winter 1929 gab es geschmückte Buden, die Grog, Met und Bier anboten.
Alstereisvergnügen fanden zuletzt 1979, 1985, 1986, 1991, 1996 und 1997 statt. Das Betreten der Alster wird erst genehmigt, wenn das Kerneis (blasenfrei und ohne Schichten) 20 cm beträgt. Die heutige Messung ergab eine Dicke von 15 – 22 cm. Eismessung
Es werden rund um die Alster Buden aufgebaut:
10 Buden an der Kennedybrücke
10 Buden am Schwanewik
15 Buden im Alstervorland zwischen Sophienterassen und Krugkoppelbrücke und
25 Buden zwischen Milchstraße und Alte Rabenstraße
[Update] Am 15. Februar entscheidet die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) ob es am kommenden Wochenende eine Fortsetzung des Alstereisvergnügens geben wird.
Anhand der Wetterdaten (Plusgrade) und der Vorhersage eher nicht
– Es taut.
Amtsblatt L 295/205 der Europäischen Union vermeldet das, was seit 1997 als Antrag zur Zulassung von Stevia als Lebensmittel und darüber hinaus seit mehr als 500 Jahren von der Bevölkerung in Paraguay und Brasilien als natürlicher Süßstoff eingesetzt wird, nämlich die Erlaubnis des in Verkehr bringens von Stevia und der Verwendung in Lebensmitteln.
Warum ist das so bedeutend?
Stevia ist eine in Südamerika vorkommende Pflanze, die getrocknet oder als Auszug zum Süßen verwendet wird.
Stevia ist 300 mal süßer als herkömmlicher Zucker.
Stevia-Süßstoff enthält nur 0,2 Kilokalorien pro Gramm. im Vergleich zu herkömmlichem Zucker, der mit rund vier Kilokalorien pro Gramm 20-mal mehr Kalorien enthält.
Stevia enthält keinen Zucker, ist also nicht schädlich für die Zähne.
Stevia beeinflusst nicht den Blutzuckerspiegel – ist also für Diabetiker ideal.
Stevia kann erhöhten Blutdruck senken.
Warum ist Stevia erst jetzt in der EU zugelassen?
Man machte sich Sorgen um die Gesundheit, da Stevia bisher nicht ausreichend auf toxikologische und erbschädigende Folgen hin untersucht wurde. Dabei wird Stevia in Südamerika, Japan und den USA seit vielen Jahren eingesetzt. Es erhält die Zulassung als Süßstoff in Japan in den 1970er Jahren, 2008 in der Schweiz, Australien und Neuseeland, 2009 in Frankreich.
Am 12. November 2011 wurde schließlich die Zulassung zur Verwendung in mehreren Lebensmittelkategorien mit Wirkung zum 2. Dezember unter der Bezeichnung E 960 verkündet.
Die Getränkeindustrie wie z.B Coca.Cola, die Milchprodukteindustrie wie z.B. Nestle und Danone, aber auch die Agrarindustrie haben auf diesen Tag gewartet. In den USA und Frankreich gibt es schon mit Stevia gesüßte Getränke, in der Schweiz Energiedrinks und sogar in Bayern durfte eine Molkerei ihren Bio Joghurt mit Stevia süßen.
Kein Patent auf Stevia – oder doch?
Zum Glück ist Stevia eine Pflanze und es gibt Gott sei Dank noch kein Patent auf Pflanzen. Aber die Methoden, mit denen bestimmte Wirkstoffe aus der Pflanze extrahiert werden, sind patentfähig. Aus der Pflanze lassen sich sowohl Steviosid als auch Rebiana herstellen.
Wir werden wohl in Zukunft immer mehr Artikel mit dem Aufdruck “Mit Stevia gesüßt” kaufen können.
Ganz ohne Einschränkung hat die EU-Kommission den Süßstoff allerdings nicht zugelassen. Zunächst dürfen mit dem Lebensmittelzusatzstoff, wie es offiziell heißt, nur Getränke, Müsli, Joghurts, Marmeladen, Schokolade und andere Süßigkeiten gesüßt werden.
Quellen:
Handelsblatt
Freestevia
Wiki: Stevia
Zentrum der Gesundheit
Zur Zeit ist mir bekannt, dass es eine Fritz Cola mit Stevia gesüßt gibt.
“Sie (die Kleiderspender) rechnen nicht damit, dass ihre Spende uns in eine wirtschaftliche Katastrophe gestürzt hat.”
“Unsere Industrie (in Tansania) hat keine Chance, vergleichbare Ware zu einem so niedrigen Preis herzustellen.”
“Die meisten können sich nur die billigste Jeans leisten, gebrauchte Markenware ist zu teuer.”
Das sind Aussagen aus der am 4. November ausgestrahlten NDR Reportage “Die Altkleiderlüge”. Wer glaubt, dass seine Spende hilfsbedürtige in Afrika erreicht, ist einer gigantischen Wertschöpfungskette auf der einen und einem wirtschaftlichem Vernichtungsprozeß auf der anderen Seite zum Opfer gefallen.
Deutsches Rotes Kreuz, Malteser, Diakonie und Caritas geben ihren Namen gegen Bares dem größten Textilrecycling Unternehmen Europas.
Auf ihrer Webseite SOEX heisst es:
Mit dem Headquarter in Bad Oldesloe bei Hamburg, Standorten in 14 Ländern und 2.500 Mitarbeitern liefert SOEX einen nachweisbaren Beitrag zu Ressourcenschonung und Umweltschutz.
Herr Pailak Mzikian von Soex spricht im Filmbeitrag aus, was es in Wirklichkeit ist: “Es wird nicht als Spende nach Afrika gehen. Das wäre ökonomisch und ökologisch unsinnig.” Nur ca 40 % der Ware geht in die Katastrophengebiete. Gesammelt wird kommerziell beispielsweise vor Supermärkten von der Firma RETEXTIL und im caritativen Bereich von der Firma EFIBA. In der europaweit größten Sortieranlage bei Bitterfeld kommen täglich 400 t Altkleider an.
Im erwähnten Filmbeitrag heisst es weiter: In Tansania kommen pro Monat 20 000 t Altkleider überwiegend aus Deutschland und den USA an. Ein durchschnittlicher Tansanier hat ca. 1 € pro Tag zur Verfügung (Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner pro Jahr: 415 US $). Die dort “Mitumba” genannte Altkleiderware bedroht auch die Textilindustrie in Uganda und Sambia.
Die Autoren des Films beklagen nicht nur das Verschwinden der Textilindustrie und die damit verbundene Arbeitslosigkeit und Abhängigkeit, sondern das tatenlose Zuschauen der caritativen Verbände mit der Begründung, das alles sei ja legal und durch die Umwandlung von Sachspenden in Geldspenden und die Verwendung dieser für caritative Zwecke moralisch einwandfrei.
Michael Höft/Christian Jentzsch: Dass ein Teil der gebrauchten Kleider von Verwertungsfirmen ins Ausland weiterverkauft wird, ist schon seit geraumer Zeit ein offenes Geheimnis. Was uns erstaunt hat, waren die Dimensionen des Geschäftes. Und was uns wirklich erschrocken hat, waren die desaströsen wirtschaftlichen Auswirkungen, die der Handel mit den Altkleidern zum Beispiel in Tansania hat. Mit eigenen Augen zu sehen, wie sich eine gut gemeinte Spende ins Gegenteil verkehrt, in den Raub der Existenzgrundlagen der Ärmsten der Armen, wirft denn doch ein ganz anderes Licht auf die Praxis der Wohlfahrtsverbände.
Quelle: Die Altkleider Lüge
Eine Stellungnahme des Deutschen Roten Kreuzes kann man hier lesen: DRK Stellungnahme
Urban was??? Das hab ich mich auch gefragt, als ich davon hörte. Was ist das denn? Einfach gesagt ist “urban knitting” das Verschönern von öffentlichem Raum mittels Selbstgestricktem, um damit eine Aussage zu verbinden.
Die Texanerin Magda Sayeg und ihr Strick-Kollektiv KnittaPlease gelten als Erfinder des Urban Knittings. Schon 2005 schmückten sie Telefonzellen mit Strickmustern, um dem tristen öffentlichen Raum etwas Wärme zurückzugeben.
Damit man sich was darunter vorstellen kann, hab ich mal ein paar Beispiele gesammelt:
Weiterführende Links:
Kunst oder Unfug?
Wenn jemand Beispiele aus Hamburg hat: immer her damit!
Was sich die Leute heutzutage alles an den Weihnachtsbaum hängen! Okay, dass in USA Gurken am Christbaum hängen, ist wohl bekannt. [Wiki Weihnachtsgurke]
Hier sind weitere “Köstlichkeiten”
Mann, mann, mann. Bis so ein Blog läuft, muss man sich zich Passwörter und Loginnamen merken, Konfigurationseinstellungen machen, runterladen, hochladen, anpassen und am Ende gefällt mir das Theme wieder nicht.
Aber “WordPress” ist schon ein schönes Spielzeug.
Aber es ist erst mal ein Anfang!
Nun geht’s los!
Ab hier beginnt mein neuer Blog. Täglich nicht Alltägliches zu schreiben ist nicht leicht. Ab und zu was Lustiges zu schreiben und mit Fotos zu garnieren könnte gelingen. Schaun mer mal.
Helmut Harnisch, Hamburg