Biophilia – die neue Björk?

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Soeben bie­tet ama­zon die neue Björk zum Down­load an. Da ich gro­ßer Björk Fan bin, hab ich das gleich mal getan und mir das Album, das es ab 7. Okto­ber im Han­del gibt, ange­hört.
Mein ers­ter Ein­druck: expe­ri­men­tell, elek­tro­nisch, mini­ma­lis­tisch, zu sehr zum Trip-Hop ten­die­rend. Vor­wie­gen­de Instru­men­te sind Kir­chen­or­gel und Har­fe. An die alte, bekann­te Björk mit ihrer beein­dru­cken­den Stim­me kom­men die Titel “Moon”, “Cosmo­g­o­ny” und “Virus” her­an. Nach dem ers­ten Hören bin ich unent­schlos­sen.
Mei­ne aller­liebs­ten Songs von Björk sind “Pagan Poe­try”, “Iso­bel” und “Venus as a Boy”. Auf den bis­he­ri­gen Stu­dio Alben gefal­len mir: auf “Debut” 6 Songs, auf “Post” 7, auf “Homo­ge­nic” 6, auf “Ves­per­ti­ne” 9, auf “Medul­la” 1, auf “Vol­ta” nur 3. Wie­vie­le es auf die­sem Album wer­den, da muss ich wohl noch ein paar mal rein­hö­ren…

1. Moon 5:45
2. Thun­der­bolt 5:15
3. Crystal­li­ne 5:08
4. Cosmo­g­o­ny 5:00
5. Dark Mat­ter 3:22
6. Hol­low 5:49
7. Virus 5:26
8. Sacri­fice 4:01
9. Mutu­al Core 5:06
10. Sol­sti­ce 4:41

Ich hät­te mir gewünscht, sie macht mal wie­der ein Album mit ech­ten Instru­men­ten und Chor­ge­sang. Ves­per­ti­ne gefällt mir bis jetzt am bes­ten.

Zu dem neu­en Album “Bio­phi­lia” kom­men diver­se iPad Apps, mit denen man jeden ein­zel­nen Song beein­flus­sen und neu zusam­men set­zen kann. Lei­der nur für den ange­bis­se­nen Apfel. Hat Björk noch nichts von Andro­id gehört?

Wie das Gan­ze funk­tio­nie­ren soll, ist in die­sem Video zu sehen:

Wei­te­re Bei­spie­le: Sound­rop App