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Amtsblatt L 295/205 der Europäischen Union vermeldet das, was seit 1997 als Antrag zur Zulassung von Stevia als Lebensmittel und darüber hinaus seit mehr als 500 Jahren von der Bevölkerung in Paraguay und Brasilien als natürlicher Süßstoff eingesetzt wird, nämlich die Erlaubnis des in Verkehr bringens von Stevia und der Verwendung in Lebensmitteln.
Warum ist das so bedeutend?
Stevia ist eine in Südamerika vorkommende Pflanze, die getrocknet oder als Auszug zum Süßen verwendet wird.
Stevia ist 300 mal süßer als herkömmlicher Zucker.
Stevia-Süßstoff enthält nur 0,2 Kilokalorien pro Gramm. im Vergleich zu herkömmlichem Zucker, der mit rund vier Kilokalorien pro Gramm 20-mal mehr Kalorien enthält.
Stevia enthält keinen Zucker, ist also nicht schädlich für die Zähne.
Stevia beeinflusst nicht den Blutzuckerspiegel – ist also für Diabetiker ideal.
Stevia kann erhöhten Blutdruck senken.
Warum ist Stevia erst jetzt in der EU zugelassen?
Man machte sich Sorgen um die Gesundheit, da Stevia bisher nicht ausreichend auf toxikologische und erbschädigende Folgen hin untersucht wurde. Dabei wird Stevia in Südamerika, Japan und den USA seit vielen Jahren eingesetzt. Es erhält die Zulassung als Süßstoff in Japan in den 1970er Jahren, 2008 in der Schweiz, Australien und Neuseeland, 2009 in Frankreich.
Am 12. November 2011 wurde schließlich die Zulassung zur Verwendung in mehreren Lebensmittelkategorien mit Wirkung zum 2. Dezember unter der Bezeichnung E 960 verkündet.
Die Getränkeindustrie wie z.B Coca.Cola, die Milchprodukteindustrie wie z.B. Nestle und Danone, aber auch die Agrarindustrie haben auf diesen Tag gewartet. In den USA und Frankreich gibt es schon mit Stevia gesüßte Getränke, in der Schweiz Energiedrinks und sogar in Bayern durfte eine Molkerei ihren Bio Joghurt mit Stevia süßen.
Kein Patent auf Stevia – oder doch?
Zum Glück ist Stevia eine Pflanze und es gibt Gott sei Dank noch kein Patent auf Pflanzen. Aber die Methoden, mit denen bestimmte Wirkstoffe aus der Pflanze extrahiert werden, sind patentfähig. Aus der Pflanze lassen sich sowohl Steviosid als auch Rebiana herstellen.
Wir werden wohl in Zukunft immer mehr Artikel mit dem Aufdruck “Mit Stevia gesüßt” kaufen können.
Ganz ohne Einschränkung hat die EU-Kommission den Süßstoff allerdings nicht zugelassen. Zunächst dürfen mit dem Lebensmittelzusatzstoff, wie es offiziell heißt, nur Getränke, Müsli, Joghurts, Marmeladen, Schokolade und andere Süßigkeiten gesüßt werden.
Quellen:
Handelsblatt
Freestevia
Wiki: Stevia
Zentrum der Gesundheit
Zur Zeit ist mir bekannt, dass es eine Fritz Cola mit Stevia gesüßt gibt.
“Sie (die Kleiderspender) rechnen nicht damit, dass ihre Spende uns in eine wirtschaftliche Katastrophe gestürzt hat.”
“Unsere Industrie (in Tansania) hat keine Chance, vergleichbare Ware zu einem so niedrigen Preis herzustellen.”
“Die meisten können sich nur die billigste Jeans leisten, gebrauchte Markenware ist zu teuer.”
Das sind Aussagen aus der am 4. November ausgestrahlten NDR Reportage “Die Altkleiderlüge”. Wer glaubt, dass seine Spende hilfsbedürtige in Afrika erreicht, ist einer gigantischen Wertschöpfungskette auf der einen und einem wirtschaftlichem Vernichtungsprozeß auf der anderen Seite zum Opfer gefallen.
Deutsches Rotes Kreuz, Malteser, Diakonie und Caritas geben ihren Namen gegen Bares dem größten Textilrecycling Unternehmen Europas.
Auf ihrer Webseite SOEX heisst es:
Mit dem Headquarter in Bad Oldesloe bei Hamburg, Standorten in 14 Ländern und 2.500 Mitarbeitern liefert SOEX einen nachweisbaren Beitrag zu Ressourcenschonung und Umweltschutz.
Herr Pailak Mzikian von Soex spricht im Filmbeitrag aus, was es in Wirklichkeit ist: “Es wird nicht als Spende nach Afrika gehen. Das wäre ökonomisch und ökologisch unsinnig.” Nur ca 40 % der Ware geht in die Katastrophengebiete. Gesammelt wird kommerziell beispielsweise vor Supermärkten von der Firma RETEXTIL und im caritativen Bereich von der Firma EFIBA. In der europaweit größten Sortieranlage bei Bitterfeld kommen täglich 400 t Altkleider an.
Im erwähnten Filmbeitrag heisst es weiter: In Tansania kommen pro Monat 20 000 t Altkleider überwiegend aus Deutschland und den USA an. Ein durchschnittlicher Tansanier hat ca. 1 € pro Tag zur Verfügung (Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner pro Jahr: 415 US $). Die dort “Mitumba” genannte Altkleiderware bedroht auch die Textilindustrie in Uganda und Sambia.
Die Autoren des Films beklagen nicht nur das Verschwinden der Textilindustrie und die damit verbundene Arbeitslosigkeit und Abhängigkeit, sondern das tatenlose Zuschauen der caritativen Verbände mit der Begründung, das alles sei ja legal und durch die Umwandlung von Sachspenden in Geldspenden und die Verwendung dieser für caritative Zwecke moralisch einwandfrei.
Michael Höft/Christian Jentzsch: Dass ein Teil der gebrauchten Kleider von Verwertungsfirmen ins Ausland weiterverkauft wird, ist schon seit geraumer Zeit ein offenes Geheimnis. Was uns erstaunt hat, waren die Dimensionen des Geschäftes. Und was uns wirklich erschrocken hat, waren die desaströsen wirtschaftlichen Auswirkungen, die der Handel mit den Altkleidern zum Beispiel in Tansania hat. Mit eigenen Augen zu sehen, wie sich eine gut gemeinte Spende ins Gegenteil verkehrt, in den Raub der Existenzgrundlagen der Ärmsten der Armen, wirft denn doch ein ganz anderes Licht auf die Praxis der Wohlfahrtsverbände.
Quelle: Die Altkleider Lüge
Eine Stellungnahme des Deutschen Roten Kreuzes kann man hier lesen: DRK Stellungnahme
Urban was??? Das hab ich mich auch gefragt, als ich davon hörte. Was ist das denn? Einfach gesagt ist “urban knitting” das Verschönern von öffentlichem Raum mittels Selbstgestricktem, um damit eine Aussage zu verbinden.
Die Texanerin Magda Sayeg und ihr Strick-Kollektiv KnittaPlease gelten als Erfinder des Urban Knittings. Schon 2005 schmückten sie Telefonzellen mit Strickmustern, um dem tristen öffentlichen Raum etwas Wärme zurückzugeben.
Damit man sich was darunter vorstellen kann, hab ich mal ein paar Beispiele gesammelt:
Weiterführende Links:
Kunst oder Unfug?
Wenn jemand Beispiele aus Hamburg hat: immer her damit!
Was sich die Leute heutzutage alles an den Weihnachtsbaum hängen! Okay, dass in USA Gurken am Christbaum hängen, ist wohl bekannt. [Wiki Weihnachtsgurke]
Hier sind weitere “Köstlichkeiten”
Als ich am Samstag bei “Inas Nacht” die Sängerin Catharina Sieland mit ihrer Band “CÄTHE” gesehen hab, bin ich verliebt. Verliebt in die Texte, verliebt in die Stimme, verliebt in Cäthe. Das war aber auch ein Hammer-Auftritt!
Wer ist denn nun diese Cäthe? 1982 in Staßfurt geboren, 1989 nach Aalen ausgereist, mit zwölf die erste Gitarre und mit vierzehn ihr erstes Konzert. Schließlich absolvierte sie in Hamburg an der Hochschule einen mehrwöchigen Popkurs. 2005 gründet sie ihre Band und jetzt ist ihr erstes Album erhschienen: Ich muss gar nichts
Termine für 2012: 2012
Soeben bietet amazon die neue Björk zum Download an. Da ich großer Björk Fan bin, hab ich das gleich mal getan und mir das Album, das es ab 7. Oktober im Handel gibt, angehört.
Mein erster Eindruck: experimentell, elektronisch, minimalistisch, zu sehr zum Trip-Hop tendierend. Vorwiegende Instrumente sind Kirchenorgel und Harfe. An die alte, bekannte Björk mit ihrer beeindruckenden Stimme kommen die Titel “Moon”, “Cosmogony” und “Virus” heran. Nach dem ersten Hören bin ich unentschlossen.
Meine allerliebsten Songs von Björk sind “Pagan Poetry”, “Isobel” und “Venus as a Boy”. Auf den bisherigen Studio Alben gefallen mir: auf “Debut” 6 Songs, auf “Post” 7, auf “Homogenic” 6, auf “Vespertine” 9, auf “Medulla” 1, auf “Volta” nur 3. Wieviele es auf diesem Album werden, da muss ich wohl noch ein paar mal reinhören…
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1. Moon 5:45 2. Thunderbolt 5:15 3. Crystalline 5:08 4. Cosmogony 5:00 5. Dark Matter 3:22 6. Hollow 5:49 7. Virus 5:26 8. Sacrifice 4:01 9. Mutual Core 5:06 10. Solstice 4:41 |
Ich hätte mir gewünscht, sie macht mal wieder ein Album mit echten Instrumenten und Chorgesang. Vespertine gefällt mir bis jetzt am besten.
Zu dem neuen Album “Biophilia” kommen diverse iPad Apps, mit denen man jeden einzelnen Song beeinflussen und neu zusammen setzen kann. Leider nur für den angebissenen Apfel. Hat Björk noch nichts von Android gehört?
Wie das Ganze funktionieren soll, ist in diesem Video zu sehen:
Weitere Beispiele: Soundrop App
Liebe Minou, die Keks-Konzertistin, wurde 1988 auf der Insel Föhr als Tochter eines Ghanaesen und einer Deutschen geboren. Sie schreibt Gedichte, singt für ihr Leben gern und wurde zwei mal als “die schönste Stimme Quickborns” ausgezeichnet.
In Hamburg begegnet sie ihrem jetzigen Förderer Achille Fonkam, mit dem sie ihr erstes Album “ICH” mit Unterstützung von Beatrice Reszat aufnimmt.
Als Geheimtipp werden ihre “Kekskonzerte” gelobt, die sie mal im Fotoautomaten, mal aus einem Bus heraus oder in einer Erdbeere gibt. Dabei verteilt sie ihre selbstgebackenen “Glückskekse”.
Ihre Stimme hat so etwas Hinreissendes, ihre Texte so etwas Leichtes, Verträumtes. Ihre Art ist es, die Welt zu umarmen.
Aber lass sie doch selber erzählen:
Wenn ihr einen Termin ergattern könnt – geht hin!
P.S. 19.10.2011 (TV) ZDF Morgenmagazin
Bald geht’s wieder auf nach Matala!
Matala liegt im Süden Kretas in der Messara Ebene. Nach dem griechischen Mythos war Matala der Ort, an dem Zeus in Stiergestalt mit der von ihm entführten phönizischen Prinzessin Europa an Land ging. Er verwandelte sich hier in einen Adler und brachte Europa weiter nach Gortys. Berühmt ist Matala wegen seiner Wohnhöhlen, die in der Jungsteinzeit entstanden sind und die Ende der 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts von Hippies aus aller Welt zum Wohnen auserkoren wurden.
Zeitweise sollen hier Cat Stevens, Bob Dylan und Joni Mitchell gelebt haben. Als eine der Höhlen einstürzte und dabei ein Mensch ums Leben kam, wurden die Hippies aus Matala vertrieben.
Im Winter leben hier ca. 20 Familien, im Sommer sind hier bis zu 5000 Menschen im Ort. Ich war hier jetzt schon sieben Mal und bin bis heute vom Kreta-Fieber befallen.
http://www.matala-kreta.eu/?cat=10
http://jungle-world.com/artikel/2011/23/43370.html
http://www.kreta-klaus.de/d6819726955b58a13d0a559add03bd0c/side242.html
Heute versagte der Firefox die Anzeige der gespeicherten Favoriten. Auch ein Wiederherstellen aus gespeicherten Archiven sowie ein Wiederherstellen aus einer Datei (unter W7: c:\Benutzer\<Nutzername>\Appdata\Roaming\Mozilla\Firefox\Profile\<aktuelles Profil>\bookmarkbackups) quittierte der Feuerfuchs mit der lapidaren Meldung
Die Backup-Datei konnte nicht verarbeitet werden
Lösung:
Nachdem ich fälschlicherweise vermutet habe, dass der angemeldete Benutzer keine Berechtigung auf die gespeicherten Backups hätte, fand ich dann doch noch folgendes Vorgehen als erfolgreich: Im Profiles-Verzeichnis gab es die Dateien places.sqlite und places.sqlite.corrupt. Nach Schliessen des FF (über den Task Manager) und Umbenennen der Datei places.sqlite in places.sqlite.old konnte ich die gespeicherten Backups wieder importieren.
Happy!